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Audi R8 Spyder V10 plus – ein Cabriolet mit 610 PS

Vorne kurz, hinten lang: Typische Mittelmotor-Silhouette.

Vorne kurz, hinten lang: Typische Mittelmotor-Silhouette.
Foto: Audi/dpp-AutoReporter
Anhang

Der R8 Spyder V10 plus der Audi Sport GmbH ist das schnellste offene Serienmodell der Marke; sein Zehnzylinder-Mittelmotor schickt seine 449 kW/610 PS auf den permanenten Allradantrieb quattro. Die serienmäßigen Performance-Programme, R8-Schalensitze und viele Bauteile aus kohlenstofffaserverstärktem Kunststoff kennzeichnen den Hochleistungssportwagen.

Im Vergleich zum Audi R8 Spyder V10 erhält der frei saugende, mit 12,7:1 verdichtete 5.2 FSI in der plus-Version einen Leistungszuwachs von 52 kW/70 PS. So sprintet das Top-Modell in 3,3 Sekunden auf 100 km/h – 0,3 Sekunden schneller – und erreicht 328 km/h Höchstgeschwindigkeit, ein Plus von 10 km/h. Jedes PS muss gerade einmal 2,78 Kilogramm bewegen. Der V10-Mittelmotor fasziniert mit immense Drehfreude bis 8700 Touren, blitzschnellem Ansprechverhalten und einem voluminösen Klang. Wer‘s nicht ausnutzt, kann mit 12,5 Litern Super 100 km weit rollen (CO2: 292 g/km).

Das starke Rückgrat des R8 Spyder V10 plus bildet der Audi Space Frame in Multimaterialbauweise. Er vereint Bauteile aus Aluminium und strukturintegriertem kohlenstofffaser-verstärktem Kunststoff (CFK) miteinander. Dies ist maßgebend für das geringe Gewicht des offenen Hochleistungssportwagens. Leer bringt er 1695 Kilogramm auf die Waage – dank leichter Sitze, Keramikbremsen und Schmiederädern 25 kg weniger als der Audi R8 Spyder V10.

Die Sideblades, die Schwellerleisten, der Deckel des Verdeckkastens und der feststehende Heckspoiler sind aus kohlenstofffaserverstärktem Kunststoff (CFK) gefertigt. Sie sind markante Kennzeichen des offenen Top-Modells, ebenso wie das klassische Softtop. Zwei zum Heck hin laufende Finnen spannen den Stoff. Ein elektro-hydraulischer Antrieb öffnet und schließt das 44 Kilogramm leichte Verdeck in je 20 Sekunden, auch während der Fahrt bis 50 km/h.

Das Cockpit zitiert Formel-Rennwagen.

Das Cockpit zitiert Formel-Rennwagen. Foto: Audi/dpp-AutoReporter

Wie in einem Rennwagen kann der Fahrer via Lenkradtasten alle wichtigen Funktionen aktivieren. Ein 12,3 Zoll großes Digital-Cockpit präsentiert alle Informationen in 3D-Grafiken – wenn gewünscht, in einer speziellen Performance-Ansicht, die den Drehzahlmesser in den Mittelpunkt rückt. Er dient auch als Schaltanzeige – wenn die Siebengang S tronic im manuellen Modus arbeitet, wird seine Skala bei höheren Touren farbig unterlegt. Neben ihm erscheinen Anzeigen zu Leistung und Drehmoment, zu g-Kräften, zu Rundenzeiten sowie zu den Temperaturen von Reifen, Motor- und Getriebeöl.

Der Audi R8 Spyder V10 plus ist ab sofort bestellbar, die ersten Auslieferungen erfolgen im Spätsommer 2017. Der Grundpreis in Deutschland beträgt 207.500 Euro. (dpp-AutoReporter/wpr)

Katharina Dornhofer
Redakteurin/Bloggerin bei Roadster Magazin
Motorsportlerin im Bereich Driftsport, Marketingspezialistin im Bereich LKW und Nutzfahrzeuge und Autobloggerin im Bereich Cabrios.
"Mit mir kann man über alle Autos reden, Hauptsache sie sind schnell!"
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