Dallara Stradale
Dallara Stradale Foto: ©Dallara

Dieser Rennwagen ist ein Leichtbau-Cabrio mit Straßenzulassung.

Dallara Stradale
Dallara Stradale
Fotos: ©Dallara

Gestern wurde am Varano de Melegari in Italien ein komplett neuer Rennwagen für die Straße vorgestellt. Der Dallara Stradale. „Stadale“ ist italienisch und heißt passenderweise „Straße“. Die italienische Marke „Dallara“ ist seit den 70er-Jahren bekannt und erfolgreich im Motorsport. Man hat Chassis für Formel 3, GP-2 und sogar die Formel 1 gebaut. Außerdem wurde das Chassis vom österreichischen Sportwagen KTM X-Bow, der auch für Leichtbau bekannt ist, von Dallara entwickelt. Auch beim Alfa Romeo 4c hat Dallara mit entwickelt. Nun haben die Italiener auch ein Straßenmodell unter der Eigenmarke auf den Markt gebracht.

Vierzylinder-Turbo

Der aufgeladene 2,3-Liter-Vierzylinder-Motor aus dem FORD-Regal mit 400 PS hat leichtes Spiel mit der 855 kg leichten Kohlefaser-Karosserie. In atemberaubenden 3,25 Sekunden sprintet der italienische Renner von null auf 100 km/h, die Höchstgeschwindigkeit beträgt 280 km/h. Im fünften Gang benötigt der Dallara dank einem Drehmoment von 500 Newtonmeter nur 3,5 Sekunden, um von 80 km/h auf 120 km/h zu kommen. 8,5 Sekunden dauert der Sprint von 100 km/h auf 200 km/h.

Aufpreis-Politik extrem

Sogar für die Türen muss man Aufpreis zahlen. In der Basisausführung ist der Stradale ein Speedster ohne Windschutzscheibe und ohne Türen. Die seitenflanke muss man überseigen um ins Cockpit zu gelangen. Durch den Einbau einer optional bestellbaren Windschutzscheibe mit Carbonrahmen (ca. EUR 16.600,- Auspreis) kann man den Dallara in einen Roadster verwandeln. Türen hat er aber dann immer noch keine. Wer noch einen Schritt weiter gehen möchte kann einen T-Rahmen hinzufüen (weiterer Aufpreis ca. EUR 7.700,–) um einen Targa daraus zu machen. Einen Targa ohne Türen. Ganz geschlossen geht aber auch. Der T-Rahmen ist nämlich gleichzeitig der Anschlagpunkt für die Flügeltüren (weiterer Aufpreis EUR 7.300,–). Der Dallara Stradale ist dann ein vollwertiges Coupé und hat sogar Türen. Da die Seitenflake aber aus aerodynamischen Gründen fix zugebaut ist bleibt einem das umständliche reinklettern nicht erspart. Man sitzt schließlich in einem Rennwagen – das sollte man niemlas vergessen.

Vielseitig aber teuer

Die Produktion ist auf 600 Einheiten begrenzt. Alle Karosserieformen (Speedster, Roadster, Targa, Coupé) eingeschlossen. Das wird also ein sehr exklusives Vergnügen für die die es sich leisten können. Das bezahlen der Rechnung wird wohl weniger vergnüglich. Das Grundmodell kostet 155.000 Euro vor Steuern, dazu kommen die Optionen für Windschutzscheibe, Targa-Dach und Türen.

Der Dallara Stradale ist auf jeden Fall eines der vielseitigsten Autos die es gibt. Welches Auto gibt es schon in so vielen unterschiedlichen, coolen Karosserieformen. Speedster, Roadster, Targa, Coupé. Mögen wir.

Ich würde den Roadster mit Windschutzscheibe, aber ohne Dach nehmen. Den optionalen Heckflügel würd ich auch dazu nehmen. Der schaut zwar etwas prollig aus, erzeugt aber bei Höchstgeschwindigkeit mehr als 820 Kilogramm Abtrieb. Das ist schon ein Argument.

Welche Karosserieform würdest du bevorzugen? Schreib uns hier unten einen Kommentar!

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