Von einem Kleinkind designt?
Exklusives Open-Air-V12-Vergnügen ja, aber mit dieser Lackierung?


Das neueste Einzelstück von Ferrari, der SP3JC, wurde offiziell an seinen Eigentümer übergeben. Der vom Ferrari Styling Center entworfene SP3JC wurde von einem Ferrari-Kunden und -Sammler in Auftrag gegeben, der sich zum Ziel gesetzt hat, einen reinen, kompromisslosen Roadster auf Basis des Ferrari F12tdf zu schaffen. Technisch gesehen ist dies auch gelungen.

Der SP3JC ist ein exklusives Einzelstück, das für diese limitierte Serie in Auftrag gegeben wurde. Das markante Unikat ist ein wichtiges und individuelles Styling-Statement und repräsentiert das Ergebnis von über zwei Jahren intensiver Arbeit, wobei der Kunde während des gesamten Prozesses eng eingebunden war. Und das sieht man dem armen Auto auch an. Der Art Direktor des Ferrari Styling Centers hat möglicherweise Probleme mit dem „Nein“ sagen, denn die Lackierung und Innenausstattung sind alles anderes als zeitlos elegant.

Mut zur Hässlichkeit

Die Leidenschaft des Kunden für Pop Art spiegelt sich in der seltsamen Lackierung wider. Die Kombination aus Azzurro Met und Giallo Modena über dem Hauptfarbton von Bianco Italia lässt das Auto ein wenig wie ein Kinderspielzeug aussehen. Die geteilten Glaseinsätze an der Motorhaube verstärken dieses Auftreten zusätzlich. Was soll das Glas da über dem Motor? Falls man vergisst dass der Motor vorne ist? Oder dass man das V12 Kunstwerk bewundern kann ohne die Motorhaube öffnen zu müssen? Es wird ein ewiges Rätsel bleiben.

1. Die Lackierung polarisiert

Die Kombination aus Azzurro Met und Giallo Modena über dem Hauptfarbton von Bianco Italia lässt das Auto ein wenig wie ein Kinderspielzeug aussehen. Foto: © Ferrari Media.

2. Der Hüftschwung hat was

Die Form und wie geschickt das Auto, das ursprünglich als reines Sportcoupé designt wurde, als Roadster dargestellt wird ist sehr beeindruckend. Foto: © Ferrari Media.

3. Auch ein schöner Rücken kann entzücken

Über Geschmack kann man bekanntlich streiten. Schreib uns deine Meinung zum Styling dieses „außergewöhnlichen“ Ferraris in die Kommentare! Foto: © Ferrari Media.

4. Unter der Motorhaube

Der Antrieb des SP3JC entspricht dem der F12 TdF-Basis. Der 6,3 Liter große V12-Saugmotor leistet 780 PS bei 8.500 Touren und stellt ein maximales Drehmoment von 705 Nm bereit. Foto: © Ferrari Media.

 

Die Sitze sind in blauem Leder mit weißem Einsatz eingefasst. Das blaue Leder reicht bis zum unteren Armaturenbrett und die Farbe wird in den Kontrastnähten zur restlichen Innenverkleidung aufgenommen. Dadurch bekommt der Innenraum ein wenig den Flair von Achzigerjahre-Corvette-Tuning. Was noch fehlt: Ein Stirnband mit „V12-Schriftzug“ über die Kopfstützen der Sitze gespannt und den Ellbogen beim offenen Fenster raus hängen lassen.

Ein Traum von einem Roadster

Die Form und wie geschickt das Auto, das ursprünglich als reines Sportcoupé designt wurde, als Roadster dargestellt wird ist sehr beeindruckend. In „Rosso Corsa“, dem klassischen Ferrari Rot würde dieses Auto wohl sensationell aussehen. Deshalb haben wir uns erlaubt ein Rendering zu machen. Das Ergebnis kann man hier sehen. Die klassische Kombination aus rotem Lack und schwarzem Leder. Was sagst du dazu? Schreib uns deinen Kommentar.

Ferrari SP3JC in Rosso Corsa
Der exklusive Ferrari_SP3JC in der klassischen Farbkombination roter Lack und schwarzes Leder. Foto: © Ferrari Media. Farbrendering: © Mario Kranabetter

Motor und Antrieb

Der Antrieb des SP3JC entspricht dem der F12 TdF-Basis. Da kann man nicht viel falsch machen. Der 6,3 Liter große V12-Saugmotor leistet 780 PS bei 8.500 Touren und stellt ein maximales Drehmoment von 705 Nm bereit.
Wer der neue Besitzer des Ferrari SP3JC ist und was er für sein Einzelstück bezahlt hat, lässt Ferrari im Dunkeln. Zum Glück.

Über Geschmack kann man bekanntlich streiten. Schreib uns deine Meinung zum Styling dieses „außergewöhnlichen“ Ferraris in die Kommentare!

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