Jubiläumsmodelle haben beim MAZDA MX-5 eine lange Tradition.

Das jetzt aktuelle 30-Jahre Sondermodell ist nicht das erste Jubiläumsmodell, dass es vom erfolgreichsten Roadster aller Zeiten gibt. In den Jahren 1999 (10-jähriges Jubiläum) und 2010 (20-jähriges Jubiläum) wurden auf Basis des jeweils aktuellen Modells streng limitierte Sondereditionen heraus gebracht. Wir stellen euch alle drei Modelle näher vor.

Mazda MX-5 10th Anniversary

Die „Anni“, wie das erste Sondermodell liebevoll von seinen Fans genannt wird, war von Beginn an etwas ganz Besonders für MX-5 Freunde. Auf Basis des MX-5 NB wurde ein limitiertes Sondermodell in spezieller Farbe und Ausstattung auf den Mark gebracht. „Anni“ erschien zum 10-jährigen Jubiläum im Jahr 1999 und war ausschließlich in exklusivem Königsblau, mit verchromten Felgen erhältlich.

Mazda hatte allen Grund, den großen Wurf, nämlich diesen einmaligen Roadster, zu feiern. Er war bereits damals der erfolgreichste Roadster aller Zeiten , am 8. Februar 1999 lief der 500.000ste MX-5 vom Band, und nie zuvor hat ein Fahrzeug dieser Spezies eine solche Produktionszahl erreicht, vor allem nicht in einem so kurzen Zeitraum.
Die Sonderversion 10th Anniversary wurde nur 7.500 mal gebaut, 3.700 Einheiten waren für die Märkte Europas vorgesehen. 
Das Sondermodell gab es ausschließlich in Nachtblau mit blauem Verdeck und entsprechender Persenning. Die Farbe Blau findet sich auch bei der Gestaltung des Innenraums in Kombination mit Schwarz wieder. Der Mittelteil der Sitze weist ein wildlederartiges Material auf und wird durch schwarzes Leder an den Seiten begrenzt, ebenso die Kopfstützen. Das lederbezogene Nardi-Lenkrad und der Schaltknauf sind ebenfalls in Schwarz-Blau gehalten.
Als Triebwerk wurde die damalige Topmotorisierung, der 1,9-Liter-Vier-zylinder mit 103 kW (140 PS) offeriert. Besonderheit: Die Kraftübertragung erfolgte über ein Sechsgang-Schaltgetriebe, das mittels eines joystickähnlichen kurzen Schaltknüppels bedient wurde. Der Jubiläums-Flitzer unterstrich sein straffes, sicheres Fahrverhalten durch serienmäßige Bilstein-Gasdruckstoßdämpfer. Die übrige Ausstattung entsprach dem Standard der ”normalen” 1,9-Liter-Version.

Diese limitierte Auflage wurde durch eine spezielle Jubiläumsplakette neben dem vorderen Radkasten ausgewiesen, sie zeigte die entsprechende Produktionsnummer, z.B. 0001/7500. Außerdem erhielt jeder stolze Besitzer eine vom damaligen Mazda-Präsidenten James E. Miller unterzeichnete Urkunde, aus der die Serien- und die Fahrgestellnummer seines Fahrzeuges hervorgingen.

Mazda MX-5 20th Anniversary

Das zweite Jubiläumsmodell kam mit etwas Verspätung. Am 4. März 2010, also im 21. Jahr wurde es am Genfer Automobilsalon präsentiert und war ab dann sofort käuflich. MAZDA setzte wieder auf ein exklusives Blau namens „Aurora Blau“, das den Sondermodellen zum 20-jährigen Jubiläum vorenthalten war. Diesmal war Blau aber keine Exklusiv-Farbe des Jubiläumsmodells, denn zusätzlich wurden die Farben „True Rot“ und „Crystal Weiß“ angeboten. Genau in diesen drei Farben (rot, weiß und blau) war der Ur-MX-5 im Jahr 1989 vorgestellt worden. Viele weitere Farben sollten später folgen, aber ursprünglich war der Wagen nur in diesen drei Farben erhältlich. Dies wollte das Sondermodell aus dem Jahr 2009 unterstreichen.

Die zweite „Anni“ basierte bereits auf der dritten Generation des MX-5, dem NC, der sich wiederum die Plattform mit dem Wankelsportler RX-8 teilte. Das traditionelle Konzept mit Front-Mittelmotor (Der Motor befindet sich hinter der der Vorderachse) und Heckantrieb wurde zu Glück weiter geführt und so der Charakter des MX-5 als leichten Sportwagen mit Sturmfrisur-Garantie weitgehend erhalten. Das Jubiläumsmodell war diesmal aber nicht mit dem stärksten Motor (2,0l, 160 PS) versehen, sondern mit dem Einstiegsmotor, der aus 1,8l Hubraum eine Leitung von 126 PS auf die Straße brachte. Unter eingefleischten MX-5 Fans hält sich bis heute dass Gerücht dass der 1,8l Motor die bessere Wahl war, weil er nicht recht viel weniger Drehmoment hatte, aber deutlich weniger Gewicht auf die Vorderachse stemmte und so ähnliche Beschleunigungswerte wie der „Große“ erreichte, dabei aber agiler im Handling war.

Das Jubiläumsmodell 20th Anniversary Edition war limitiert auf 2.000 Stk. und ausschließlich in Europa erhältlich.

Mazda MX-5 30th Anniversary

30 Jahre nach seiner Weltpremiere in Chicago bringt Mazda den Kultroadster zu seinen Wurzeln zurück und präsentiert auf der Chicago Auto Show ein limitiertes Jubiläumsmodell des MX-5.

Seit seinem Marktstart im Jahr 1989 hat sich der sportliche Mazda zum meistverkauften Roadster aller Zeiten entwickelt und auf der ganzen Welt eine Fangemeinde um sich geschart. Um den dreißigsten Geburtstag des MX-5 gebührend zu feiern, präsentiert Mazda jetzt ein exklusives Jubiläumsmodell. Der MX-5 30th Anniversary sticht durch seine auffällige Farbgebung Racing Orange heraus, die seinen sportlichen Auftritt zusätzlich unterstreicht.

Dabei findet der exklusive Farbton nicht nur auf der Karosserie Verwendung, sondern kommt auch beim Innenraum-Design und den Recaro-Sportsitzen zum Einsatz. Brembo Bremssättel in Racing Orange und spezielle Alufelgen mit eigenem Jubiläumsschriftzug runden das Geburtstags-Outfit des MX-5 ab. Zusätzlich erhält jedes Exemplar des auf 3.000 Stück limitierten Sondermodells eine eigene Plakette mit seiner Seriennummer.

In puncto Ausstattung basiert der MX-5 30th Anniversary auf der Version Revolution. Unter der Motorhaube werkt ein 2-Liter-Skyactiv-Benzinmotor mit 184 PS. Das Jubiläumsmodell ist sowohl als Soft Top als auch als RF mit elektrischem Klappdach erhältlich.

Nach 30 Jahren am Markt und über einer Million verkauften Exemplaren ist der MX-5 seinem Grundsatz immer treu geblieben: zwei Sitze, ein Klappdach und die perfekte 50:50 Gewichtsverteilung zwischen den beiden Achsen. Damit ist der MX-5 nicht nur Garant für kompromisslosen Fahrspaß, sondern gilt für die gesamte Mazda Modelle als Vorbild für die japanische Philosophie von Jinba Ittai, der perfekten Harmonie zwischen Fahrer und Fahrzeug.

Der MX-5 Anniversary ist auf 3.000 Stück limitiert und bereits ausverkauft.


Historie des erfolgreichsten Roadsters der Welt

1991 Mazda MX-5 NA marineblue.
1991 Mazda MX-5 NA marineblue. Foto: © Mario Kranabetter

1989 war für Mazda ein ganz besonderes Jahr, denn da fing dieser japanische Autohersteller an, Geschichte zu schreiben. Er wußte es nur noch nicht.
Seinerzeit gestaltete sich die Motor Show in Chicago eher trödelig für Ausländer, weil neben den Neuheiten der US-Hersteller, die vor allem für den heimischen Markt gedacht und gemacht waren, kaum ein anderer international agierender Konzern einen echten Knaller für die Weltmärkte ins Messelicht rückte.
Doch dann hieß es auf dem Messestand von Mazda an diesem Februartag des Jahres 89: ”Licht aus – Spot an”, denn da stand ein kleiner Roadster, der echt war. Keine Studie, kein Concept-Car, ein Auto, das man kaufen konnte.
Von jedem hätte man ein solches Auto erwartet, nicht aber von einem japanischen Unternehmen. Denn woher sollten gerade die Nippon-Marken nachempfinden können, daß es in den 50er Jahren in Europa und den USA eine Menge Fans für diese Art von Autos gegeben hatte? Mobile, die zweifellos hübsch anzusehen waren, meistens aus England oder aus Italien kamen und ihre Macken bei der Funktionalität hatten.

Dabei waren die Würfel in der Mazda-Zentrale, im japanischen Hiroshima, schon Anfang der 80er Jahre gefallen


Noch nicht für den MX-5, wie man ihn heute kennt. Aber für einen Roadster. Die Planer sprachen von einem ”LWS”, das bedeutet ”Light-Weight Sports car”. Eine geeignete Antriebsquelle zu finden, war nicht so einfach, und so standen sowohl ein Kreiskolbenmotor des RX-7, ein hubraumstarkes Aggregat aus dem 929 und ein mit 1,4 Liter Hubraum als zu schwächlich beurteiltes Triebwerk aus dem damaligen 323 zur Diskussion. Projektmanager Hirai bekam – trotz limitierter Entwicklungskosten – einen um 90 Grad gedrehten 1,6-Liter-Motor aus der neuen 323-Reihe bewilligt, der genügend Power und Drehmoment brachte.

Sofort nach der Vorstellung des MX-5 zückten Interessenten die Scheckbücher, um ein solches Auto zu bekommen, und auch Europa blieb von der MX-5-Manie nicht verschont, denn erst ein Jahr später, im Frühjahr 1990, begann der Verkauf in den europäischen Märkten. In den USA wurden Aufpreise von 5.000 Dollar für sofortigen Bezug des Fahrzeuges gefordert und bezahlt, und clevere Importeure begannen einen schwunghaften Handel von Nordamerika nach Deutschland. Und auch hier legten Fans einige Tausender mehr auf den Tisch, als die Preisempfehlung vorsah.
Bei den Mitbewerbern gab es ungläubiges Staunen, denn noch 1988 hatte ein nicht unbedeutender deutscher Automanager einem kleinen Roadster aufgrund der teuren Herstellungskosten in Relation zum Produktionsvolumen eine klare Absage erteilt. Und tatsächlich gab es zu Beginn der 90er Jahre ein Segment in Deutschland von 10.000, maximal aber 15.000 Einheiten pro Jahr. Dieses besetzte der MX-5 aus dem Stand mit fast 50 Prozent.

Behutsame Modellpflege

Bis zum Frühjahr 1994 gab es nur ein Standardtriebwerk für den MX-5, einen Vierzylinder, der aus 1,6 Liter Hubraum eine Leistung von 85 kW (115 PS) entwickelte. Dieser Motor wurde dann durch einen aus dem 323 GT stammenden Vierzylinder ersetzt, der bei 1,9 Liter Hubraum eine Leistung von 96 kW (131 PS) an die Hinterräder abgab. Wichtiger allerdings war die Erhöhung des Drehmoments auf 152 Newtonmeter, um eine noch gleichmäßigere Kraftentfaltung über das gesamte Drehzahlband zu gewährleisten. Rechtzeitig zur Cabrio-Saison 95 wurde dem 1,9-Liter ein Hubraum schwächerer und preiswerterer Bruder zur Seite gestellt. Dieser 1,6-Liter-Vierzylinder leistete 66 kW (90 PS) und hatte ein Drehmoment von 129 Newtonmetern.

Der NB

Für das Jahr 1998 stand eine völlige Bearbeitung des MX-5 an, und Mazda hatte die Designcenter in Kalifornien, Deutschland und Japan zu einem Ideenwettbewerb aufgefordert. Es gab teilweise revolutionäre Entwürfe, aber in letzter Konsequenz setzte sich der Vorschlag des US-Centers, in Irvine, durch, in den eine Reihe von Detailvorschlägen der anderen Studios einfloß. Irvine hatte sich ”Evo-lution” auf die Fahnen geschrieben, denn im Grunde behielt der kleine Roadster sein unverwechselbares Styling, er wurde in der Karosserielinie nur etwas muskulöser.
Die wichtigste Neuerung zeigt sich im Frontbereich, denn die bisherigen Klappscheinwerfer mußten fest fixierten ellipsenförmigen Leuchten weichen. Die Heckpartie verläuft nun in einer leichten Wölbung zur Mitte, wobei die dritte Bremsleuchte in den Kofferraumdeckel integriert wurde. Die früher etwas deplaziert wirkende Nebelschlußleuchte wanderte in die Rückleuchteneinheit.

Mazda MX-5 NB. Renntauglich. Fahrerin: Katharina Dornhofer. Foto: © Mario Kranabetter

Es blieb der genial einfache Verdeckmechanismus, der in Sekundenschnelle betätigt werden kann, neu dagegen ist eine beheizbare Heckscheibe aus Glas anstelle des knickempfindlichen Kunststoffs. Kritikpunkt beim Vorgängermodell war der durch die Batterie und das Reserverad zerklüftete Kofferraum. Der MX-5 war nie kein Auto für den Familienurlaub, aber weil das Ersatzrad und der Stromgeber unter den Kofferraumboden wanderten, gab es ab dann eine ebene Ladefläche. Das brachte mit 144 Litern 20 Liter mehr als früher und reicht für zwei Golf-Bags.
Wieder gab es zwei Triebwerke, beides Vierzylinder, beide mit Vierventiltechnik, oben mit jeweils zwei obenliegenden Nockenwellen. Während der 1,6-Liter eine Leistung von 81 kW (110 PS) entwickelte, leistete der 1,9-Liter 103 kW (140 PS).
Es gab Fahrer- und Beifahrerairbags und Dreipunkt-Gurte mit Gurtstraffern. Die Fahrgastzelle wurde vor allem im Bereich der A-Säule und der Flanken äußerst steif ausgelegt.
Seit Frühsommer 1998 ist der neue MX-5 auf dem deutschen Markt. Im übrigen sind auch gebrauchte MX-5 außerordentlich wertstabil, wie die entsprechenden Analysen zeigen.


Die Entstehungsgeschichte und ein paar Zahlen

• Februar 1979: der amerikanische Motorjournalist Bob Hall macht dem Entwicklungsleiter von Mazda, Kenichi Yamamoto, einen Vorschlag: Mazda solle einen kleinen Roadster bauen
• Oktober 1979: Mazda erstellt Studie: Was erwarten Amerikaner von einem Sportwagen?
• Mai 1981: Mazda eröffnet in Irvine, Kalifornien ein Forschungs- und Entwicklungszentrum
• Mai 1983: Roadster-Fan Kenichi Yamamoto übernimmt die Führung der Mazda Motor
Corporation
• Januar 1984: In den USA und in Japan beginnt die Arbeit an drei Studien mit unterschiedli-
chem Konzept: klassischer Antrieb, Frontantrieb, Mittelmotor
• August 1984: Das Konzept der amerikanischen Version mit Frontmotor und Heckantrieb setzt
sich gegen die Alternativen durch. Der Amerikaner Mark Jordan stellt ein 1:1 Modell eines
Roadster-Entwurfs vor, das als Basis für den MX-5 die Direktion überzeugt
• September 1984: Im Entwicklungszentrum von Mazda in Hiroshima beginnt die Arbeit am MX-5
• Januar 1986: Die Arbeiten an einer Produktionsstudie für den MX-5 sind abgeschlossen. Finale
Design-Tonmodelle und die technischen Komponenten werden entwickelt
• Mai 1987: Bei einer Car-Clinic mit Teilnehmern aus aller Welt ist die Begeisterung für den MX-5
einstimmig
• April 1988: In Hiroshima werden die ersten zwölf komplett der späteren Serie entsprechenden
Prototypen des MX-5 gebaut und anschließend den üblichen Tests unterzogen
• Juli 1988: In den USA erscheinen die ersten Presse-Fahrberichte über den MX-5

Erste MX-5 Generation (NA; 1990 – 1997)
• 9. Februar 1989: Weltpremiere für die Serienversion auf der Chicago Motor Show für die Pres- se, Publikumspremiere am 11. Februar 1989. Abgeleitet von der Serienversion debütierte gleichzeitig das erste Show Car, der „Mazda MX Club Sport“
• März 1989: Markteinführung in USA, US-Bezeichnung: Mazda Miata
• August 1989: Erste Mazda Miata werden inoffiziell nach Deutschland exportiert
• September 1989: Europapremiere IAA, Frankfurt. Marktstart als Eunos Roadster in Japan
• Februar 1990: Europa-Export startet offiziell
• März 1990: Erste Pressefahrvorstellung für deutsche Journalisten auf Mallorca
• April 1990: Marktstart in Deutschland mit 1,6-Liter-Motor (85 kW/115 PS) zum Einführungs-
preis von 35.500 DM. Das erste Jahreskontingent von 2.000 Fahrzeugen ist nach wenigen Tagen ausverkauft
• April 1991: Erstes Sondermodell noch ohne eigene Bezeichnung in Lackierung „British Racing Green“ mit beigem Leder, limitiert auf 360 Exemplare, rasch ausverkauft. Preis: ab 41.250 DM
• 1991: Premiere des Concept Cars „Miata Electric Vehicle Energia“ und des Concept Cars „Mazda Miata Speedster”
• Juli 1992: Sondermodell „British Racing Green“, limitiert auf 750 Einheiten, Preis ab 42.750 DM
• September 1992: Seitenaufprallschutz serienmäßig
• 1992: Das Concept Car „Miata Coupé“ zeigt, wie eine Coupé-Interpretation des Roadsters aus sehen könnte
• 1993: Praxistests mit Mazda MX-5 Hydrogen Concept Car
• Mai 1993: Erster Eintrag ins Guinness Buch der Rekorde. Der Miata Club of America versammelt dazu 242 Roadster auf der Rennstrecke von Indianapolis/USA
• 17. Dezember 1993: Der 300.000 MX-5 wird produziert
• März 1994: Modellpflege: 1,9-Liter-Motor (96 kW/131 PS) ersetzt 1,6-Liter-Motor (85 kW/115 PS), 14-Zoll-Aluräder, modifizierte Bremsanlage, neue Sitze mit Kopfstützen, auf Wunsch mit Fahrerairbag und ABS erhältlich
• Januar 1995: Neues 1,6-Liter-Basistriebwerk (66 kW/90 PS) bestellbar. Optional mit Beifahrerairbag lieferbar
• Oktober 1995: Kleine Modellpflege: Die Wegfahrsperre ist jetzt serienmäßig
• März 1995: Sondermodell „Sunracer“, limitiert auf 400 Einheiten
• März 1996: Sondermodell „Cosmo“, limitiert auf 530 Einheiten
• Mai 1996: Sondermodell „Bi-Color“, limitiert auf 600 Einheiten
• März 1997: Das letzte Sondermodell vor dem Generationswechsel trägt den Namen „Classic“ und ist auf 800 Einheiten limitiert
• Januar 1998: Produktionseinstellung nach 431.500 Einheiten

MX-5 Generation (NB; 1998 – 2005)
• Oktober 1997: Weltpremiere auf der Tokyo Motor Show
• März 1998: Markteinführung in Deutschland mit 1,6-Liter-Motor (81 kW/110 PS) und 1,9-Liter-Motor (103 kW/140 PS)
• Dezember 1998: Sondermodell „10th Anniversary“, auf weltweit 7.500 Einheiten, davon 1.500 Exemplare für Deutschland limitierte Sonder-Edition zum 10. Geburtstag. Die offizielle Ausliefe- rung der Sondermodelle nach Deutschland beginnt im April 1999. Ausstattung u.a. mit numme- rierter Plakette, Bilstein-Sportfahrwerk, saphirblauem Metallic-Lack
• 8. Februar 1999: Der 500.000. Mazda MX-5 verlässt das Band. Niemals zuvor ist ein Roadster im Laufe von nur zehn Jahren in dieser Auflage produziert worden
• April 1999: Der MX-5 erhält sein eigenes Kundenmagazin für deutsche Roadster-Fahrer, der Titel lautet „BlueSky“
• Juni 1999: Sondermodell „Magic“, limitiert auf 1.900 Einheiten
• September 1999: Sondermodell „Four Seasons“ mit Hardtop in Wagenfarbe
• 31. Dezember 1999: Bis heute das erfolgreichste Verkaufsjahr des MX-5 in Europa mit 21.269 Einheiten. Insgesamt fand der Roadster bis Ende 1999 schon über 100.000 Käufer in Europa
• April 2000: Sondermodell „Miracle“, limitiert auf 850 Einheiten
• Mai 2000: Sondermodell „California“, limitiert auf 500 Einheiten
• Mai 2000: Eintrag im Guinness Buch der Rekorde als meistverkaufter Roadster der Automobilgeschichte mit 531.890 verkauften Einheiten
• September 2000: Sondermodell „All Seasons“ mit Hardtop
• 2000: Premiere des Concept Cars „Miata Monoposto“
• Januar 2001: Modellpflege mit Änderungen im Innen- und Außenbereich durch neue Scheinwerfer, größeren Lufteinlass, neue Sitze und 1,9-Liter-Motor mit variabler Ventilsteuerung und mehr Leistung (107 kW/146 PS). Optional ist ein 4-Gang-Automatikgetriebe bestellbar; ver- stärkte Karosseriesteifigkeit und weitere Verbesserungen addieren sich zu einer noch hoch- wertigeren Version
• April 2001: Sondermodell „Memories“, limitiert auf 1.200 Einheiten
2001: Premiere der Studie „Mazda Roadster MPS“
• März 2002: Sondermodell „Phoenix“, limitiert auf 2.500 Einheiten
• Mai 2002: Sondermodell „Sunracer“, limitiert auf 500 Einheiten
• Oktober 2002: Sondermodell „Trilogy“ mit Schlüsselanhänger aus 925er Silber mit drei Diamanten, zusammen 0,25 Karat. Sondermodell limitiert auf 333 Einheiten
• Dezember 2002: Sondermodell „Memories“, limitiert auf 1.500 Einheiten
• 2002: Sondermodell „Unplugged“
• Februar 2003: Sondermodell „Silver Blues“, limitiert auf 2.500 Einheiten
• 2003: Premiere „Mazda MX-5 Turbo Concept”. Die Studie „Ibuki” gibt Hinweise auf die dritte Generation des MX-5
• März 2004: Modellpflege mit geändertem Design der 16-Zoll-Leichtmetall-Felgen, neuem Stoff für Sitzbezüge, neu gestalteter Mittelkonsole, in das Windschott integrierten Lautsprecher etc.
• 5. März 2004: Der 700.000. Mazda MX-5 läuft vom Band
• September 2004: Sondermodell „Memories“, limitiert auf 527 Exemplare
• 2004: Debüt „Mazda Roadster Coupe TS Concept“
• Januar 2005: Sondermodell „Impuls“, limitiert auf 1.500 Exemplare
• Juni 2005: Das auf 240 Einheiten limitierte Sondermodell „Youngster“ mit schwarzer Lederausstattung zum Preis ab 22.280 Euro beendet die Karriere der zweiten MX-5 Generation
• Oktober 2005: Produktionsauslauf

MX-5 Generation (NC; ab 2006)
• März 2005: Premiere auf dem Genfer Automobilsalon, auf der New York International Auto Show debütiert die weltweit auf 3.500 Exemplare limitierte Sonderedition „3rd Generation“, für Deutschland sind 500 Einheiten bestimmt
• Herbst 2005: Einführung des Sondermodells „3rd Generation“
• November 2005: Der deutsche Vorverkauf für die dritte MX-5-Generation startet
• Januar 2006: Markteinführung in Deutschland des kompletten Modellangebotes mit 1,8-Liter-Motor (93 kW/126 PS) und 2,0-Liter-Motor (118 kW/160 PS) in den Ausstattungen Emotion, Energy und Expression
• Oktober 2006: Sondermodell „Black & White“, limitiert auf 252 Einheiten
• Januar 2007: Deutschlandstart für das MX-5 Roadster Coupe mit elektrischem Klappdach
• Februar 2007: 800.000 Einheiten vom MX-5 produziert
• März 2007: Sondermodell „Mithra“, limitiert auf 800 Einheiten
• März 2008: Vorstellung des Sondermodells „Niseko“ mit 17-Zoll-Alurädern, braunem Leder, Chromapplikationen und braunem Stoffverdeck, optionales Plus Paket mit Bose-Sound-System und Xenon-Hauptscheinwerfern, ab 21.700 Euro (Roadster) und 23.700 Euro (Roadster Coupe) mit Kundenvorteil bis zu 2.400 Euro
• Oktober 2008: Auf dem Pariser Salon wird der modellgepflegte MX-5 vorgestellt
• Juni 2009: Markteinführung Modellpflege mit leichten optischen Veränderungen an Front und Heck, optionaler 6-Stufen-Automatik, verbrauchsoptimierten Motoren, optimiertem Motor- sound, Anhebung des Drehzahllimits und überarbeitetem Fahrwerk, das Roadster Coupe mit op- timiertem Geräuschkomfort und neuen Ausstattungslinien Center-Line und Sports-Line. Preise ab 22.000 Euro (Roadster), 24.400 Euro (Roadster Coupe)
• September 2009: Weltpremiere der Leichtbaustudie Mazda MX-5 Superlight Version auf der Frankfurter IAA
• Februar 2010: Die Produktion des MX-5 erreicht 875.000 Einheiten
• Februar 2010: MX-5 Open Race als Geburtstagsrennen für den Kult-Roadster mit 150 Fahrern und 30 Renn-MX-5
• März 2010: Das weltweit auf 2.000 Exemplare limitierte Jubiläums-Sondermodell „20th Anniversary“ feiert Weltpremiere auf dem Genfer Automobilsalon. 500 Einheiten des Jubilä- umsmodells in den Farben Rot, Blau und Weiß sind für den deutschen Markt
• 18. September 2010: Bis dahin längster MX-5 Korso der Welt erzielt mit 459 Fahrzeugen Ein- trag ins Guiness Buch der Rekorde
• Februar 2011: Die Produktion des MX-5 erreicht am 4. Februar 900.000 Einheiten
• Februar 2011: Der Mazda MX-5 startet beim Ice Race in Schweden, einem Vier-Stunden-Rennen für Journalisten, TV-Zuschauer und Leser
• März 2011: Sondermodell „Kaminari“, limitiert auf 900 Exemplare
• Mai 2011: Start für die Mazda MX-5 Challenge mit drei Qualifikationsläufen und Finale in Hockenheim
• Sommer 2011: Sondermodell „Karai“, limitiert auf 165 Einheiten
• März 2012: Auf dem Genfer Salon debütiert das MX-5 Sondermodell „Hamaki“ mit Premium-Flair und neuen Komfortextras
• 1. Juni 2012: Auf der Leipziger Automobil International (AMI) debütiert der MX-5 Prototyp „Yusho“ mit 241 PS starkem Kompressormotor
• Juni 2012: Sondermodell „Senshu“, limitiert auf 200 Exemplare
• September 2012: Modellgepflegter MX-5 debütiert auf dem Pariser Salon. Neues Sicherheits- feature: Erstes Mazda Modell mit aktiver Motorhaube für erhöhten Fußgängerschutz
• März 2013: Sondermodell „Kenko“
• Juni 2013: Neuer MX-5 Weltrekord in Lelystad/Niederlande. Eintrag ins Guinness Buch der Rekorde mit 683 MX-5 als längster Korso von Mazda Fahrzeugen
• Juli 2013: Neue Foliendesigns mit Doppel- oder Dreifachstreifen für den MX-5
• 2014: Mazda feiert das 25. Jubiläum des MX-5

Zur aktuellen Generation liegt der Redaktion zum Zeitpunkt der Artikelveröffentlichung keine Zahlen vor.

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