Skoda 1100 OHC
Skoda 1100 OHC (1958). Foto: © Skoda
Skoda Rapid Cabrio
Skoda Rapid Cabrio aus den 1930er-Jahren.
Foto: © Skoda

Skoda zählt zu den weltweit ältesten noch produzierenden Automobilherstellern und blickt auf eine äußerst „Bewegte Geschichte“ zurück.


Der Motorsport gehörte von Anfang zur Unternehmensgeschichte. Es begann 1901 mit dem Sieg eines Ein-Zylinder-Motorrads der Vorläuferfirma Laurin & Klement beim anspruchsvollen Langstreckenrennen Paris-Berlin und findet ihren heutigen Höhepunkt in den Erfolgen des Skoda Fabia R5 in der WRC2-Kategorie der Rallye-Weltmeisterschaft. 1903 gewannen L & K-Maschinen 32 von 34 Langstreckenrennen, bei denen sie antraten.

Nach dem zweiten Weltkrieg sorgte der Skoda Supersport (Typ 966) für Furore. Ende der 1940er-Jahre entwickelten die Ingenieure zwei Rennwagen mit Vier-Zylinder-Reihenmotoren, die bis zu 180 PS leisteten und die Einsitzer auf über 200 km/h beschleunigten. Beide gebauten Exemplare galten jahrelang als verschollen, bis eines 2005 als buchstäblicher Scheunenfund in der Slowakei auftauchte.

1975 begann die Zeit des legendären Skoda 130 RS. Bereits zwei Jahre nach seiner Premiere fuhr er unter anderem zum Klassensieg bei der berühmten Rallye Monte Carlo und gewann 1981 die Markenwertung in der Tourenwagen-Europameisterschaft. Ausgestellt wird in Essen auch eine Replika des Skoda Favorit F 2 Rallye – mit einem solchen Fahrzeug holte die Marke 1994 den Rallye-Weltmeistertitel in der Fronttrieblerklasse.

Skoda 110 Phaeton
Laurin & Klement/Skoda 110 Phaeton (1925).
Foto: © Skoda

Für die Vorkriegsproduktion des Automobilherstellers aus Mladá Boleslav stehen die Fahrzeuge L & K So/200, Typ 422 und 110 Phaeton, die zu den ersten Verkaufsschlagern der Marke zählen. Der Skoda Typ 110 Phaeton war zudem das erste Modell, das nach dem Zusammenschluss von Laurin & Klement mit dem Maschinenbaugiganten Skoda gefertigt wurde. Die komfortable Oberklasselimousine trug noch die Signets beider Firmen. Alle folgenden Automobile aus Mladá Boleslav trugen den jetzigen Markennamen mit dem mit dem geflügelten Pfeil zu erkennen.