F60America_proto_Pininfarina-3-4ant-1920x1080_RBLWXSSechzig Jahre Ferrari in Nordamerika. Zur Feier dieses Jubiläums hat Maranello eine alte Tradition aus den 1950er und 60er Jahren wieder aufleben lassen. Damals gab es Ferraris die in streng limitierten Auflagen, exklusiv für den amerikanischen Markt produziert und nur an gut betuchte und ausgesuchte Ferrari-Fans über den großen Teich verkauft wurden. Und so tut das jetzt auch der F60America, von dem nur 10 Stk. produziert werden. Mit seltsamen Gimmicks wie in die Sitze eingearbeitete amerikanische Flaggen, oder das asymmetrische Design des Innenraums wollen die roten aus Maranello bei den Amis punkten. Schaut mal genau hin, der Beifahrersitz ist schwarz, der Fahrersitz rot. Aber das ist noch nicht alles. Die gesamte linke Seite ist in schreiendem rot dem Fahrer zugewandt, wobei sich die Beifahrerseite in elegantes schwarz hüllt. Dr. Jekyll und Mr. Hyde?

Den F60America gibt es übrigens ausschließlich in der offenen Ausführung – das verlangt laut Ferrari der amerikanische Markt. Mit dem 730-PS V12 aus dem F12 bekommt der Italiener ein Musterstück von einem Motor spendiert. Für 2,5 Millionen Dollar Kaufpreis sollte der gemeine Amerikaner aber auch mindestens 12 Zylinder verlangen können, oder? US-Sammler rissen den Roten  das Auto jedenfalls förmlich aus den Händen – es sind bereits alle zehn Stück vergeben. Das wird den Scheichs nicht gefallen …

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