>> Lesen Sie hier den aktuellen Bericht über den Mercedes AMG GT Roadster
2016-mercedes-benz-amg-gt-79_1600x0w Obwohl Mercedes-AMG noch nicht bestätigt hat dass der AMG GT auch als Roadster kommen wird, wäre es einfach dumm auf eine OpenAir-Version des Supersportwagens zu verzichten. Warum den Porsche 911 bei den Hörnern packen und das Cabrio völlig ignorieren? Der AMG GT Roadster ist somit ein MUSS für die Affalterbacher.

Wer sich die Rahmenstruktur für die Frontscheibe genauer betrachtet, sieht ihr nicht die für eine Roadster-Variante notwendige stabile Auslegung an. Dennoch erscheint es nicht vollkommen abwegig, dass Mercedes-AMG wie beim SLS noch eine offene Version des GT nach legt.

Der GT Roadster könnte wahrscheinlich irgendwann im nächsten Jahr starten. Da sich das Coupé und der Roadster die gleichen Grundlagen teilen wird die Entwicklung des letzteren vergleichsweise weniger Zeit in Anspruch nehmen. Die Ingenieure werden weitere Strukturverstärkungs-Maßnahmen vornehmen müssen, das ist aber ein Standardverfahren für fast jedes Cabrio. Außerdem können sie auf Erfahrungswerte vom SLS Roadster zurück greifen.

Für das Coupé wird in Basis- und S-Version eine Leermasse von 1540 bis 1570 Kg angegeben, wodurch das Leistungsgewicht zwischen 3,08 und 3,33 kg/PS differiert. Beim Roadster wird die Leermasse naturgemäß etwas höher ausfallen, was sich in Leistungsgewicht und möglicherweise auch auf die Gewichtsverteilung negativ auswirken wird.

Aber das tut dem Genuss für die Augen keinen Abbruch. Die Kollegen von TopSpeed haben hierzu ein Rendering veröffentlicht. Dieses am Computer generierte Bild eines gelben Mercedes AMG GT Roadster zeigt den Supersportler mit offenem Verdeck – wir können uns also auf einen der schönsten und schnellsten Vertreter der offenen Fraktion freuen. Vorfreude ist schließlich die schönste Freude.