Lotus-Elise
Foto ©Lotus

In Großbritannien wird dieser Tage mit mit den Arbeiten an einem Nachfolger des Dauerbrenners Elise begonnen. Der Leichtbau-Roadster soll 2020 abgelöst werden. „Das neue Modell bekommt eine völlig neue Plattform“, verrät Jean-Marc Gales, der den Sportwagenhersteller seit 2014 leitet. Um die strengen Crashvorschriften in den USA zu erfüllen wird die künftige Elise um etwa fünf Zentimeter in der Länge und in der Breite wachsen, dabei soll das Gewicht des aktuellen Modells nicht überschritten werden. Schließlich ist Lotus bekannt für Leichtbau. Obwohl der neue Wagen größer ausfallen wird kann das Gewicht durch einige raffinierte Kniffe beibehalten werden, der Hilfsrahmen für den Motor besteht derzeit aus Stahl, hier wird wohl ein alternativer Material-Mix zum Einsatz kommen.
Motor
Als Motorenlieferant für die neue Elise wird erneut Toyota ins Spiel gebracht. Kunden sind seit 13 Jahren mit den Antrieben der Japaner zufrieden, zudem ermöglicht die Großserientechnik die Ersatzteilkosten niedrig zu halten.
Spätestens mit der neuen Elise werden Turbomotoren die bisherigen Kompressor-Aggregate und den letzten verbliebenen Sauger ablösen. Bislang bezieht Lotus den Rumpfmotor von den Japanern und baut je nach Modell einen von drei verschiedenen Kompressoren ein. Die Motorsteuerung programmieren die Briten selbst.

„Die Nachfrage nach Sportwagen ist ungebrochen hoch, immer mehr Fahrer leisten sich zudem Ausflüge zur Rennstrecke. Im globalen Gesamtmarkt sollte also auch langfristig Platz für bis zu 3.000 Lotus-Fahrzeuge pro Jahr sein“, zeigt sich Gales optimistisch für die Zukunft der Marke.