Toyota Celica Cabrio (1985). Foto: Auto-Medienportal.Net/Toyota
Toyota Celica Cabrio (1985).Foto: Auto-Medienportal.Net/Toyota

Es gibt nicht viele Autos, die man mit weiblichem Artikel benennen darf, neben der Corvette oder der Guilia zählt auch Toyotas Celica dazu. Die Kölner Toyota Collection mit ihren rund 70 Fahrzeugen widmete sich am Sonnabend, 6. Juli 2019, mit einem Thementag dem legendären Sportcoupé. Von 10 bis 14 Uhr zeigte der japanische Automobilhersteller in seiner Sammlung an der Deutschland-Zentrale in der Toyota-Allee 2 sieben Modellgenerationen aus vier Jahrzehnten. Der Eintritt war frei.

1987 brachte die Sieger-Trophäe der 24 Stunden von Le Mans 2019 zum Start. Foto: Auto-Medienportal.Net/Toyota
1987 brachte die Sieger-Trophäe der 24 Stunden von Le Mans 2019 zum Start.Foto: Auto-Medienportal.Net/Toyota

Mit der Celica brachte Toyota 1970 in Japan die ersten familientauglichen und preiswerten Sportcoupés in Großserie, ein Jahr später feierte das Modell seinen Marktstart in Deutschland. Über drei Jahrzehnte fand die Celica – der Name leitet sich vom spanischen Wort „celestial“ für „überirdisch, himmlisch“ ab – Fans in aller Welt. Neben Design begeisterte das Coupé mit aufwändiger Fahrwerkstechnik. Anfangs im klassischen Sportwagenlayout mit Hinterradantrieb, mit dem die Celica 1600 GT (TA22) bereits 1972 ihren ersten Rallye-Sieg errang, ab Mitte der 1980er Jahre dann auch mit Allradantrieb im Celica GT-Four. Vier Marken- und drei Fahrer-Titel in der Rallye-WM haben den Ruhm der Celica bis heute nicht verblassen lassen, obwohl das letzte Modell 2005 vom Band lief.

1987 brachte die Sieger-Trophäe der 24 Stunden von Le Mans 2019 zum Start. Foto: Auto-Medienportal.Net/Toyota
1987 brachte die Sieger-Trophäe der 24 Stunden von Le Mans 2019 zum Start.Foto: Auto-Medienportal.Net/Toyota

Besucher des Thementages in der Toyota Collection erlebten die bunte Vielfalt unterschiedlicher Celica-Modellgenerationen. Gezeigt wurden auch seltene Cabriolets, exklusive Sondermodelle und individuell gestaltete Liebhaberstücke. Mit dabei auch das Cabrio von 1987, das Mitte Juni als Trophy-Car die Sieger-Trophäe zur Startaufstellung der 24 Stunden von Le Mans gebracht hat. Und da Toyota den Langstreckenklassiker mit einem Doppelsieg beendete, war auch der Pokal am Sonnabend in Köln zu sehen.

Fester Bestandteil der Thementage waren die anreisenden Old- und Youngtimerbesitzer eines Toyota. Sie parkten wie gewohnt auf der Fläche vor der Ausstellungshalle. (ampnet/jri)