Die große Schlucht lässt dich vor Ehrfurcht erstarren.

Gestern Nachmittag sind wir eingeschlafen. Anfangs haben wir uns noch geärgert, dass wir den Sonnenuntergang am Grand Canyon verpassten hatten, aber es hatte auch seine guten Seiten. Denn jetzt hatten wir den Jetlag endgültig hinter uns gebracht und konnten beginnen den Urlaub so richtig zu genießen. Wir standen also früh auf und fuhren zum Nationalpark, der nur gute 10 Minuten mit dem Auto entfernt war und gingen in der Grand Canyon Village am South Rim auf ein Frühstück. French Toast ist garnicht mal so gut. Aber es gab Kaffee ohne Ende.

Wetter

In der Früh hatte es 12 Grad Celsius und es regnete. Da dies aber unser einziger geplanter Tag am Canyon war machten wir uns trotzdem auf und wurden belohnt. Es war vergleichsweise wenig los, wir hatten einen super Parkplatz und mussten uns nirgends anstellen. Außerdem kam am Vormittag die Sonne raus und es wurde richtig schön warm. Bei 17 Grad kann man wunderbar wandern und die große Schlucht erkunden. Aber nicht an einem Tag. Das ist unmöglich. Wer auf wandern steht kann locker eine Woche, oder mehr am Grand Canyon verbringen und wird keinen Weg zweimal gehen. Es ist wirklich riesig. Deshalb haben wir uns in einen der Gratis-Busse, die hier die ganze Zeit herumfahren gesetzt und sind zum Hopi-Point rauf gefahren wo wir atemberaubende Fotos machen konnten.

Das Wetter war etwas durchwachsen. Wenn die Sonne raus kam war es heiß wie in der Wüste (wir waren in der Wüste), wenn die Wolken zuzogen wurde es gleich ganz schön kühl, so dass man eine Jacke brauchte. Wir waren also immer recht angepackt mit Zeugs das wir mitschleppten (ganz wichtig: Wasser!).
Davon ließen wir uns aber nicht abbringen ein Stück zu wandern. Immer direkt am Abgrund entlang.

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